Die Fliegende Volksbühne Frankfurt landet im September 2019 im eigenen Haus im Großen Hirschgraben!

Die Fliegende Volksbühne

Wie könnte modernes Volkstheater aussehen?

Seit ihrer Gründung im November 2008 beschäftigt sich die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main mit der Frankfurter bzw. südhessischen Spielart einer Volkstheatertradition, wie sie im deutschsprachigen Raum nur in zwei weiteren Regionen vorgefunden wird: in Wien und in Berlin. Hierbei wird Wert gelegt auf einen kritischen und auf unsere heutigen Verhältnisse bezogenen Umgang mit Stoffen und literarischen Vorlagen und auf eine offensive Komik in der Darbietung, was der Tradition des Volkstheaters entspricht und diese weiterentwickelt. Dabei stehen immer das Stück und die Schauspieler im Vordergrund.

Die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main ist ein gemeinnütziger Verein.

Der Vorstand besteht aus Herrn Hans Hahn (Vorsitzender), Herrn Konrad von Bethmann (stellvertr. Vorsitzender), Frau Cristina Henrich-Kalveram und Herrn Hans-Peter Wagner (Schatzmeister). Die Direktion und künstlerische Leitung des Theaterbetriebes liegt in den Händen von Michael Quast und Matthias Faltz als stellvertretendem künstlerischem Leiter. Neben ihm bilden fünf weitere festangestellte Mitarbeiter*innen (für Betriebsbüro, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, Technische Leitung, Kostümfundus) das Leitungsteam. Alle weiteren Mitarbeiter*innen auf künstlerischem oder technischem Gebiet werden produktionsbezogen auf Honorarbasis engagiert.

Nach turbulenten Wanderjahren hat die Fliegende Volksbühne im Cantate-Saal neben dem Goethehaus eine eigene Spiel- und Produktionsstätte gefunden. Als Volksbühne im Großen Hirschgraben wird der Saal nach einer mehrjährigen Bauphase (in der auf demselben Areal auch das neue Romantik-Museum entstehen wird) ab September 2019 zu unserer festen Spielstätte werden.

Die Fliegende Volksbühne erhält eine städtische Förderung, die knapp ausreicht, Miete und Betrieb der Spielstätte, Büroräume, eine Probebühne, Werbemaßnahmen und den kleinen personellen Apparat zu finanzieren. Alle weiteren Gelder, vor allem für die künstlerische Produktion, müssen teils durch Kartenverkauf bzw. Gastspielhonorare verdient, teils von Förderern eingeworben werden.